Konstruktiver Umgang mit den Energien 2010
Die Lichtmenge auf Erden steigt weiterhin. Auch in einem jeden einzelnen von uns steigt das Licht an, so dass vieles ans Licht kommt. 2010 ist das Jahr, an dem vieles, was vorher noch unterdrückt und verborgen werden konnte, an die Oberfläche gelangt. Dies zeigt sich z.B. in den vielen Missbrauchsfällen, von denen in allen Medien berichtet wird. Aber auch im ganz Privaten bei uns allen persönlich scheinen wir mit Herausforderungen nur so konfrontiert zu sein. Dies muss so sein, denn das letzte Dunkle in uns will transformiert werden.
Wir werden nur mit dem konfrontiert, was noch in uns ist. So kann es sein, dass wir einem Menschen begegnen, der uns dermaßen die Knöpfe drückt, dass intensive Gefühle von Ohnmacht, Wut und Gehässigkeit in uns aufkochen. Bitte nutzt dies als Chance, es im Licht zu wandeln. Es geht niemals um den anderen, der der Auslöser ist. Es geht darum, was in euch angesprochern wird.
Gerade die Missbrauchsfälle durch die Kirche erinnern uns an die letzten Jahre von Atlantis. Zum Schluss gab es hier zwei Arten von Menschen, diejenigen, die die Macht hatten und diejenigen, die benutzt wurden. Das war ganz normal. Doch Atlantis ging unter.
Nun sind wir in den letzten Etappen des Auftsiegsprozesses, der 1987 seinen Anfang nahm, und wir werden erinnert an Zeiten von Priesterschaft und sogenannten Tempelhuren. Der Aufstiegsprozess gibt uns die Chance, in unserem Bewußtsein aufzusteigen und zurück zur Einheit zu finden. Die Nacht ist vor dem Sonnenaufgang bekanntlich am dunkelsten. Nutzen wir sie, um aufzuwachen. Wir alle kamen einst aus ein und derselben Quelle der göttlichen Einheit. Wir haben uns aufgespalten in sogenannte Opfer- und Tätermenschen, von wo aus die duale Welt der Trennung, die nun an ihre Grenze stößt, seine Entwicklung nahm. Doch im Laufe der Menschheitsgeschichte waren wir alle mal Täter und alle mal Opfer. Wenn wir uns darauf besinnen, können wir damit beginnen, diese beiden Aspekte in uns selbst zu versöhnen und zu vereinen. Wenn uns also jemand unliebsam provoziert, dann melden sich nur unsere Anteile, die es zu erlösen und zu wandeln gilt.
Denn der Aufstieg ist zunächst einmal ein Abstieg in unsere eigenen Tiefen. Alles kommt ans Licht. Der andere zeigt nur mit seinem Finger da drauf, und ist somit unser Meister/Lehrer. Wir können sogar sicher sein, dass wir uns gerade hier und jetzt dafür verabredet haben, um uns gegenseitig zu unterstützen, wieder in die Einheit und ins Licht zu finden.
Was heißt das konkret? Schauen wir uns an, welche unliebsamen Emotionen der andere in mir auslöst. Was macht mich sauer? Was verletzt mich? Wie benenne ich den anderen? Welche Schuld weise ich ihm zu? Was unterstelle ich ihm? Was lehne ich an ihm ab? Womit zieht er mich runter? Für all das gibt es eine Resonanz in mir; auf all das reagiere ich. Also gibt es von all dem Anteile in mir selbst. Grausamkeit und Gefühlskälte sind z.B. momentan vorherrschende Projektionen. Wir sehen soviel Grausamkeit in dieser Welt und sind vielleicht durch einen nahestehenden Menschen ganz persönlich damit konfrontiert. Es verursacht Schmerz in uns. Doch diese Grausamkeit ist eben auch in uns.
Nutzen wir diesmal die Chance. Gehen wir bewußter mit den Themen Macht und Abhängigkeit, Trennung, oben und unten um. All das, was ich am anderen verfluche, muss ich selbst annehmen. All das muss ich in mir annehmen, ins Herz atmen und vergeben, um es dann frei zu geben.
Das, was wir damals nicht begriffen haben, können wir nun bis 2012 begreifen. Es geht nicht darum, gegen einen Feind da draußen zu kämpfen. Es geht darum, Freundschaft im Innern herzustellen. Der andere dient nur als Spiegel. Er ist unser Meister/ unser Lehrer, und ist uns unglaublich dienlich. Ihm gilt unser Dank, welcher sich zusammen mit Liebe automatisch nach der Wandlung einstellt. Aussöhnung und Vereinigung beginnen im Innern. Bei vielen reinigt sich das dritte und erste Chakra. Denn im dritten Chakra werden Themen wie Macht/ Ohnmacht, Abhängigkeit und Hierarchiebewußtsein organisiert und im ersten Chakra das Urvertrauen. Auch das bedingungslose Annehmen unserer Mutter ist eine Grundvoraussetzung für die eigene Meisterschaft.
Also, egal, was auf den Tisch kommt, versteht, dass es auf den Tisch kommen muss, damit wir hier und jetzt die Möglichkeit haben, es im Licht des Neuen Bewußtseins zur Einheit zu integrieren. Denn die Neue Welt, ist die Welt des Lichts und der Liebe, das Zentrum des Seins liegt im Herzen, jenseits jeglicher Trennung in der All-Einheit. Nutzt diese Herausforderungen weise, in dem ihr den Blick auf eure innere konstruktive Arbeit lenkt, statt auf destruktive Weise den Feind da draussen, den es nicht gibt, zu bekämpfen.